Die Zweige der deutschen Industrie

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Die Zweige der deutschen Industrie

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Die Zweige der deutschen Industrie

Das wirtschaftliche Profil Deutschlands wird immer noch entscheidend durch die Industrie bestimmt. Von ihr hängt das Wohl und Wehe der gesamten Volkswirtschaft ab, wie sich zuletzt auch in der Krise des Jahres 2009 eindrücklich zeigte. Zwar hat sich der Dienstleistungssektor – wie in anderen hoch entwickelten Ländern – weit in den Vordergrund geschoben, doch bleibt das Verarbeitende Gewerbe das Kernstück der deutschen Wirtschaft. So trägt dieser Bereich rund ein Fünftel (2014: 22 %) zur jährlichen Bruttowertschöpfung bei und beschäftigt nahezu 18 % aller Erwerbstätigen. Herausragende Bedeutung hat er für den Außenhandel, der überwiegend mit Industrieprodukten bestritten wird.

Die statistische Erfassung des Verarbeitenden Gewerbes hat sich durch die Einführung der neuen Klassifikation der Wirtschaftszweige (WZ 2008) stark verändert. Vergleiche mit früheren Ergebnissen sind daher nur eingeschränkt möglich. Zählte das Verlagsgewerbe vorher zum Verarbeitenden Gewerbe, so ist es jetzt der Dienstleistungssparte „Information und Kommunikation“ zugeordnet. Daneben gab es bedeutende Umschichtungen innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes. So wurde die früher in den einzelnen Industriezweigen enthaltene Reparatur langlebiger Produkte zu einer eigenständigen Industriesparte zusammengefasst. Elektroindustrie und Chemische Industrie wurden neu aufgegliedert.

Doch auch in der neuen Branchensystematik stand der Fahrzeugbau 2014 mit einem Umsatz von 413 Mrd € (24 % des gesamten Industrieumsatzes) an der Spitze. Das Schwergewicht lag dabei auf der Automobilindustrie mit allein 371 Mrd €. Erst in deutlichem Abstand schloss sich der wiedererstarkte Maschinenbau mit einem Umsatz von 231 Mrd € an. Es folgten die Zweige der Ernährungsindustrie (einschl. Getränkeherstellung und Tabakverarbeitung) mit insgesamt rund 185 Mrd €. Die als „Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen“ und als „Herstellung elektrischer Ausrüstungen“ erfassten Branchen entsprechen zusammen etwa der klassischen Elektroindustrie; sie kamen 2014 auf einen Umsatz von 158 Mrd €. Dahinter rangiert die Chemische Industrie (ohne die jetzt separat ausgewiesene Pharmazeutische Industrie) mit 145 Mrd €.

Die starke Exportorientierung der deutschen Industrie schlug sich 2014 in einem Auslandsumsatz von 814 Mrd € nieder; das entsprach 47 % des Gesamtumsatzes. Zu den Branchen, die im Ausland mehr absetzten als auf dem Inlandsmarkt, gehörten der Fahrzeugbau, der Maschinenbau, die Chemische und die Pharmazeutische Industrie sowie die Computer- und Elektronikindustrie.

Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
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Ausgabe: 09/2015
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