Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

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Infografik Nr. 110050

Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

Die Anfänge der offiziellen staatlichen Entwicklungshilfe der Industriestaaten reichen in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg z ...

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Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit

Die Anfänge der offiziellen staatlichen Entwicklungshilfe der Industriestaaten reichen in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zurück. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges sollte sie die Länder der „Dritten Welt“ durch finanzielle Unterstützung an den Westen binden. Anfang der 1960er Jahre verständigten sich die Geberländer darauf, ihre Entwicklungspolitik unter dem Dach der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zu koordinieren und regelmäßig über Mittel und Methoden ihrer Entwicklungshilfe zu berichten. Auch für die Bundesrepublik Deutschland, die 1952 erstmals zu einem UN-Beistandsprogramm für Entwicklungsländer beitrug, markieren diese Jahre den eigentlichen Beginn der staatlichen Entwicklungspolitik: 1961 wurde ein eigenes Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) gegründet und eine breitere gesetzliche Grundlage für Finanzhilfen an weniger entwickelte Länder geschaffen; die Kreditanstalt für Wiederaufbau wurde zur Entwicklungsbank der Bundesrepublik bestimmt. Seit 1972 war das BMZ für den gesamten Bereich der zwischenstaatlichen (bilateralen) und multilateralen Entwicklungspolitik zuständig.

Zur Durchführung seiner bilateralen entwicklungspolitischen Projekte bedienen sich das BMZ und andere öffentliche Stellen so genannter Trägerorganisationen und sonstiger Einrichtungen, die in ihrem Auftrag unmittelbare Leistungen für die Partnerländer erbringen und in diesen Ländern tätig werden. Nach dem Prüfbericht 2005 des Development Assistance Committee (DAC) stützte sich die deutsche Entwicklungszusammenarbeit auf ein Netz von etwa 30 Durchführungsorganisationen, darunter die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) , die KfW Entwicklungsbank als Hauptakteurin der Finanziellen Zusammenarbeit sowie der Deutsche Entwicklungsdienst und die gemeinnützige GmbH InWEnt in den Bereichen der Personellen und der Wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Eine Vereinfachung dieser Strukturen schien dringend geboten, um die Zersplitterung und Verselbständigung der Durchführungsorganisationen zu vermeiden und eine wirksame Steuerung der entwicklungspolitischen Maßnahmen zu ermöglichen, aber auch um die Entwicklungspartner nicht durch sich überschneidende Projekte und Zuständigkeiten zu überfordern.

Zum 1.1.2011 wurden deshalb die GTZ, der Deutsche Entwicklungsdienst und die in der Qualifizierung von Fach- und Führungskräften tätige InWEnt unter dem Dach der neu geschaffenen Entwicklungsagentur Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) , einer bundeseigenen GmbH, zusammengelegt.

Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
color: Komplette Online-Ausgabe als PDF-Datei.
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Ausgabe: 10/2011
Entwicklungshilfe - für wen? Entwicklungshilfe - für wen?
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Deutschlands Klimaziele bis 2030 Deutschlands Klimaziele bis 2030
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Handelskrieg USA-China Handelskrieg USA-China
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Die globale Energiewende Die globale Energiewende
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Die Weltbank (Bild) Die Weltbank (Bild)
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Die Bildung von Wechselkursen Die Bildung von Wechselkursen
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Ziel: Klima stabil Ziel: Klima stabil
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Reduktion der Treibhausgase Reduktion der Treibhausgase
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Entwicklung der CO2-Emissionen Entwicklung der CO2-Emissionen
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Der Klimawandel Der Klimawandel
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Arbeitskosten im Vergleich Arbeitskosten im Vergleich
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Akteure der Entwicklungspolitik Akteure der Entwicklungspolitik
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Die Vereinten Nationen Die Vereinten Nationen
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China in Afrika China in Afrika
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Afrikas Weg in die Unabhängigkeit Afrikas Weg in die Unabhängigkeit
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Das Pariser Klimaschutzabkommen Das Pariser Klimaschutzabkommen
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Welt-Klimakonferenzen Welt-Klimakonferenzen
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Millenniumsziel 8: Globale Entwicklungspartnerschaft Millenniumsziel 8: Globale...
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Die größten Volkswirtschaften Die größten Volkswirtschaften
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Devisenreserven Devisenreserven
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