Studieren mit BAFöG

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Infografik Nr. 506546

Der Staat unterstützt junge Leute, die einen höheren Schulabschluss anstreben oder studieren, durch „BAföG“, wenn ihre Mittel sonst nicht ausreichen. Grundsätzlichen Anspruch auf BAföG haben Studierende, wenn sie eine Ausbildung, die ihrer Neigung und Leistungsfähigkeit entspricht, nicht aus eigener Kraft oder mit Hilfe ihrer Angehörigen finanzieren können. Die Höhe der Förderung orientiert sich an pauschalen Bedarfssätzen für Lebensunterhalt und Ausbildungskosten. Wie hoch sie im Einzelfall ist, hängt von den Einkommensverhältnissen der Eltern bzw. Ehegatten/Lebenspartner und dem Einkommen und Vermögen der Studierenden selbst ab.

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Eine gute Schul- oder Hochschulausbildung nützt dem Einzelnen und der Gesellschaft. Höhere Bildung kostet aber Geld und viele Familien wären ohne Hilfe von außen nicht in der Lage, sie zu finanzieren. Deshalb unterstützt der Staat junge Leute, die einen höheren Schulabschluss anstreben oder studieren, durch „BAföG“, wenn ihre Mittel sonst nicht ausreichen. (Das Kürzel BAföG steht für Bundesausbildungsförderungsgesetz.) Grundsätzlichen Anspruch auf BAföG haben Studierende, wenn sie eine Ausbildung, die ihrer Neigung und Leistungsfähigkeit entspricht, nicht aus eigener Kraft oder mit Hilfe ihrer Angehörigen finanzieren können. Die Höhe der Förderung orientiert sich an pauschalen Bedarfssätzen für Lebensunterhalt und Ausbildungskosten; sie unterscheidet sich nach dem eingeschlagenen Bildungsweg und der Unterbringung (bei den Eltern – nicht bei den Eltern). Wie hoch sie im Einzelfall ist, hängt von den Einkommensverhältnissen der Eltern bzw. Ehegatten/Lebenspartner und dem Einkommen und Vermögen der Studierenden selbst ab. Wichtig für die Bemessung sind die Freibeträge, die vom Elterneinkommen oder vom Eigenverdienst abgesetzt werden können. Ein Zuverdienst aus einem Minijob (maximal 450 € im Monat) wird nicht auf den BAföG-Anspruch angerechnet. Anrechnungsfrei sind auch Begabtenstipendien bis zu 300 € monatlich.

Das ungekürzte BAföG deckt den vom Gesetzgeber angenommenen pauschalen Grundbedarf für Lebensunterhalt und Ausbildung. Es erhöht sich um einen pauschalen Mietkostenzuschlag, wenn die Studierenden nicht bei ihren Eltern wohnen. Darüber hinaus erhalten Studierende, die selbst versichert sind, einen Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung. Auf Beschluss des Bundestages steigen die BAföG-Sätze zum Wintersemester 2019/20 und 2020/21 in zwei Stufen. Deutlich erhöht wurde der Wohnzuschlag für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen. Der mögliche Höchstbetrag (für Studierende an Hochschulen) klettert dadurch auf monatlich 861 €. Schüler erhalten die Ausbildungsförderung als Zuschuss, Studierende je zur Hälfte als Zuschuss und als zinsloses Staatsdarlehen. Die Rückzahlung des Darlehens beginnt fünf Jahre nach Ende der Regelstudienzeit in Raten von normalerweise 130 € je Monat (ab April 2020) und beträgt insgesamt nicht mehr als 10 000 €. Wenn die Mittel fehlen, kann sie auf Antrag ausgesetzt werden.

Die Finanzierung der BAföG-Leistungen wurde vom Bund 2015 voll übernommen. Diese Regelung sollte die Länder entlasten und ihnen mehr Spielraum für die Hochschulfinanzierung belassen.

Reihe: 53
Reihentitel: Zahlenbilder
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Ausgabe: 09/2019
Ausgaben für das soziale Netz Ausgaben für das soziale Netz
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Atombomben Atombomben
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Elitehochschulen Elitehochschulen
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Der Solidaritätszuschlag Der Solidaritätszuschlag
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Entwicklung der Mieten Entwicklung der Mieten
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Bestand an Wohnungen Bestand an Wohnungen
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Konfliktregion Kaschmir Konfliktregion Kaschmir
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Der Weltklimarat - IPCC Der Weltklimarat - IPCC
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Der private Wasserverbrauch Der private Wasserverbrauch
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Wohngeld Wohngeld
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Die Sozialgerichtsbarkeit Die Sozialgerichtsbarkeit
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Die Arbeitsgerichtsbarkeit Die Arbeitsgerichtsbarkeit
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Das Bundesverfassungsgericht Das Bundesverfassungsgericht
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