Brennpunkte des Weltgeschehens 2021

Brennpunkte des Weltgeschehens 2021
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Infografik Nr. 600101

Das Ende der Ära Merkel, der Sturm auf das Capitol in Washington, Konflikt an den Grenzen der Ukraine: diese und mehr Brennpunkte des Jahres 2021 finden Sie in diesem ZAHLENBILD. Direkt herunterladen!

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Wie das Jahr 2021 stand auch 2022 weltweit im Zeichen der Corona-Pandemie, die bis Jahresende rund 5 Millionen Todesopfer forderte. Dass es nicht noch schlimmer kam, war u.a. den in Rekordzeit entwickelten Impfstoffen zu verdanken. Rückschläge gab es, weil das Virus in neuen, zum Teil gefährlicheren Varianten auftrat, die einkommensschwachen Länder der Welt nur unzureichend mit Impfstoff versorgt wurden und viele Menschen sich auf Grund von Fehlinformationen und Verschwörungsmythen gegen Corona-Schutzmaßnahmen und Impfungen auflehnten. Die Weltwirtschaft nahm nach der tiefen Rezession im Vorjahr zwar wieder Fahrt auf, litt aber weiterhin unter Einschränkungen. Viele Branchen hatten Probleme mit fehlenden Rohstoffen und Vorprodukten, gestörten Lieferketten und Personalknappheit. In Europa und den USA erreichte die Inflation ein langjähriges Hoch.

Zur allgemeinen Unsicherheit trugen auch die wachsenden geopolitischen Spannungen bei. China verstärkte die Kontrolle über Hongkong und verschärfte den Ton gegenüber Taiwan. In Europa wuchs gut drei Jahrzehnte nach dem Ende des Kalten Kriegs wieder die Gefahr eines Konflikts um Einflusszonen. Russland brachte entlang der Grenze zur Ukraine umfangreiche Truppen in Position (ab April) und verlangte von der NATO Garantien, dass sie sich nicht nach Osten erweitert. Belarus schlug die Protestbewegung gegen die gefälschte Präsidentschaftswahl von 2020 nieder. Um einen Protagonisten der Proteste verhaften zu können, wurde ein Flugzeug zur Landung in Minsk gezwungen (23.5.). Als Antwort auf EU-Sanktionen schleuste Machthaber Lukaschenko Zehntausende Migranten an die Grenze zu Litauen und Polen.

In den USA wurde ein möglicher Umsturz abgewendet: Am 6.1. stürmten Anhänger des abgewählten Präsidenten Trump das Kapitol in Washington, um die Bestätigung des Nachfolgers, des Demokraten Joe Biden, zu verhindern. Die Attacke blieb erfolglos. Am 20.1. trat Biden als 46. US-Präsident sein Amt an. Ein gegen Trump eingeleitetes Impeachment-Verfahren verfehlte die erforderliche Mehrheit im Senat (13.2.).

In Deutschland endete 2021 nach 16 Regierungsjahren die Ära Merkel. Aus der Bundestagswahl am 26.9. ging überraschend die SPD als stärkste Partei hervor. Nach der Bildung einer Koalition mit GRÜNEN und FDP stellte sie mit Olaf Scholz den neuen Bundeskanzler (17.12.). Im Sommer ereignete sich eine der schwersten Naturkatastrophen in der deutschen Geschichte: Extreme Regenfälle lösten im Ahrtal eine Flutwelle aus, die Milliardenschäden verursachte und mehr als 130 Todesopfer forderte (14.7.). Auf der kanarischen Insel La Palma begrub die Lava eines Vulkans ganze Dörfer unter sich (19.9.-13.12.).

Ausgabe: 02/2022
Reihe: 53
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