Deutschlands Partner im Außenhandel

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Infografik Nr. 389204

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Für die Bundesrepublik Deutschland war der Außenhandel stets ein wichtiger Faktor der Wirtschaftsentwicklung. Ein Aufschwung im Konjunkturzyklus wurde regelmäßig durch die Belebung des Exportgeschäfts ausgelöst. So auch in den Jahren ab 2004. Die deutsche Exportwirtschaft profitierte dabei von der über Jahre gewachsenen preislichen Wettbewerbsfähigkeit gegenüber wichtigen Konkurrenten. Sie war mit ihrem Produktionsprofil zudem bestens gerüstet für die starke Weltmarktnachfrage nach Investitionsgütern. Die Kehrseite der intensiven Welthandelsverflechtung zeigte sich in der Wirtschaftskrise des Jahres 2009, als die deutschen Ausfuhren um nahezu ein Fünftel schrumpften – mit negativen Folgen vor allem für das Verarbeitende Gewerbe – und die gesamtwirtschaftliche Leistung der Bundesrepublik um mehr als 5 % gegenüber dem Vorjahr einbrach. Den deutschen Unternehmen kam allerdings zugute, dass die Erholung der Weltkonjunktur ab Mitte 2009 vor allem von den Schwellenländern und ihrem großen Bedarf an Investitionsgütern getragen wurde, so dass dem Absturz 2010 und 2011 ein umso lebhafterer Aufschwung folgte. In den Folgejahren stiegen die Warenexporte zwar langsamer, aber weiterhin stetig an. 2016 erreichten die Ausfuhren mit 1206,9 Mrd € erneut einen Höchstwert, und auch die Importe lagen mit 954,6 Mrd € so hoch wie nie zuvor. Der Handelsbilanzüberschuss belief sich auf 252,2 Mrd € – auch das ein Rekordwert. Dem Streit um die internationalen Handelsungleichgewichte dürfte dies neuen Zündstoff liefern.

Das gilt insbesondere für die USA, den wichtigsten Abnehmer deutscher Exportgüter (2016 im Wert von 106,9 Mrd €). Denn Präsident Trump hat die Verringerung des chronischen Handelsdefizits der USA, für das er Exportnationen wie Deutschland verantwortlich macht, weit oben auf seine Agenda gesetzt. Größter Handelspartner der Bundesrepublik war 2016, gemessen am Handelsumsatz (Exporte + Importe), erstmals China. An zweiter und dritter Stelle folgten in dichtem Abstand Frankreich und die USA. Die regionale Aufteilung des Außenhandels bestätigt indes die nach wie vor maßgebliche Bedeutung des europäischen Binnenmarkts: 2016 wickelte Deutschland knapp drei Fünftel (58 %) seines grenzüberschreitenden Warenverkehrs mit den EU-Partnern ab. Das Schwergewicht lag dabei weiterhin im Euro-Währungsraum: Von den Warenlieferungen an die EU-Mitgliedstaaten (707,7 Mrd €) entfielen 442,5 Mrd € auf die Länder der Eurozone.

Im internationalen Vergleich belegte Deutschland 2016 mit Warenexporten von umgerechnet 1340 Mrd US-$ den dritten Rang hinter China (2098 Mrd US-$) und den USA (1455 Mrd US-$).

Reihe: 53
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Ausgabe: 04/2017
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